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Gedenkfeier für Opfer des Zugunglücks

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Gedenkfeier für Opfer des Zugunglücks

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Im Beisein des belgischen Kronprinzen Philip und des Regierungschefs Yves Leterme ist in Brüssel der Opfer der Zugkatastrophe gedacht worden. Mitte Februar waren zwei vollbesetzte Regionalbahnen zusammengestoßen. 18 Menschen kamen ums Leben, achtzig wurden verletzt. Der Lokführer hatte ein Stoppsignal übersehen. Vermutlich spielte damals das schlechte Wetter mit dichtem Schneefall eine Rolle. Der Fahrplan sei durcheinandergeraten, da der entgegenkommende Zug zehn Minuten Verspätung hatte, hieß es.

Nach dem Unglück waren Lokführer in verschiedenen Städten Belgiens in einen kurzen, spontanen Streik getreten. Sie machten schlechte Arbeitsbedingungen für den Zusammenstoß mitverantwortlich. Die Gewerkschaften kritisierten den Personalmangel bei der Bahn, wodurch viele Lokführer und das Sicherheitspersonal überlastet und übermüdet seien.