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Mega-Erdbeben in Chile

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Mega-Erdbeben in Chile

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Stunden nach dem gewaltigen Erdbeben in Chile zeichnet sich allmählich das Ausmaß der Zerstörung ab. Offiziellen Angaben zufolge kamen 122 Menschen ums Leben. Die Zahl der Todesopfer steigt aber weiter. Große Teile der Infrastruktur sind zerstört. Auch der internationale Flughafen der Hauptstadt Santiago wurde erheblich beschädigt und bleibt für mindestens 24 Stunden geschlossen.

Bei den Erdstößen handelte es sich weltweit um eines der stärksten jemals registrierten Erdbeben.
Das Beben der Stärke 8,8 erschütterte das Zentrum des Landes um 3.34 Uhr Ortszeit. Die südchilenische Küstenstadt Concepción – mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes – ist am stärksten betroffen. Dieses Erdbeben sei ein harter Schlag für die gesamte chilenische Gesellschaft, sagte Chiles designierter Präsident Sebastián Piñera. Die jetzige Regierung und das zukünftige Kabinett werden jetzt mit vereinten Kräften zusammenarbeiten. Er wired am 11.

März sein Amt antreten. Etwa 50 mal stärker als die Erdstöße von Haiti war das Beben von Chile. Aber durch die solidere Bauweise im südamerikanischen Musterland geht man trotz aller Betroffenheit von weit geringeren Schäden aus als in Haiti. Den Angaben zufolge wurde durch das Beben auch der Zugang zu mindestens einem Kupfer-Bergwerk in Chile, dem weltgrößten Produzenten des Edelmetalls, verschüttet.