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Tote und Schäden nach Sturmtief in Portugal und Spanien

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Tote und Schäden nach Sturmtief in Portugal und Spanien

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Ein gewaltiges Sturmtief hat auf der Iberischen Halbinsel beträchtliche Schäden angerichtet. Auch kamen in Portugal, Spanien und Frankreich mehrere Menschen ums Leben. Im Norden Portugals starb ein zehnjähriger Junge, der von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Meteorologen hatten von einer “explosiven Wetterlage” und einer “meteorologischen Bombe” gesprochen. Das Unwetter war durch ein relativ ungewöhnliches Aufeinandertreffen von zwei Sturmtiefs ausgelöst worden. Es traf auch Spanien sowie Teile Frankreichs. Auf den Kanaren wurden zahlreiche Flüge abgesagt. In der spanischen Region Galicien wurde eine ältere Frau von einer einstürzenden Mauer erschlagen. Orkanböen entwurzelten Bäume, rissen Strommasten um und deckten Häuser ab. In Frankreich gaben die Behörden in 68 der insgesamt 96 europäischen Departements Sturmwarnungen aus. An der Küste erreichten die Sturmböen Geschwindigkeiten von rund 150 Kilometern pro Stunde.