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Tsunami an chilenischer Pazifikküste

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Tsunami an chilenischer Pazifikküste

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Ein Tsunami traf die chilenische Pazifikküste. Dieses Amateurvideo zeigt, wie es dort heute aussieht. Zweieinhalb Meter hohe Flutwellen hatten sich auf die Küste gestürzt. In der Stadt Iloca, die rund 100 Kilometer nördlich des Epizentrums des Bebens liegt, konnten sich viele Bewohner retten, weil sie auf einen nahegelegenen Berg flüchteten.

In Concepcion brachen durch das Beben die Gefängnismauern ein, die Gefangenen entkamen. In der Hafenstadt Talcahuano wurden mit den Wellen Boote ins Zentrum gespült. Dort starben mehr als 200 Menschen.

Es fehlt den Menschen an Trinkwasser, Nahrung und Benzin. Viele Straßen sind unpassierbar, Telefon und Elektrizität unterbrochen.

Auf der chilenischen Pazifikinsel Robinson Cruso wurden fast alle Gebäude zerstört. Dort starben mindestens fünf Menschen in den Wassermassen.