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Tsunami blieb aus

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Tsunami blieb aus

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Die von dem schweren Erdbeben vor Chile ausgelösten Wellen haben die japanische Pazifikküste erreicht. In der nordjapanischen Provinz Iwate wurden Flutwellen von 1,45 Metern Höhe beobachtet. Zuvor waren an die Küste der Insel Hokkaido kleinere Wellen von 30 Zentimetern geschwappt. Die befürchteten Riesenwellen blieben jedoch aus.

Nach dem schweren Erdbeben vor Chile war im gesamten pazifischen Becken Tsunami-Alarm ausgelöst worden. Er konnte inzwischen aufgehoben werden. Im Süden der russischen Halbinsel Kamtschatka stieg der Meeresspiegel um 80 Zentimeter. Über Schäden sei nichts bekannt, teilte das Katastrophenschutzministerium mit. Auf der chilenischen Robinson-Crusoe-Insel hingegen wurden fast alle Gebäude zerstört. Dort starben mindestens fünf Menschen in den Wassermassen, elf wurden noch vermisst.

In Neuseeland nutzten mutige Surfer den erhöhten Wellengang. Hier hatten sich wie andernorts auch viele Menschen auf höher gelegene Landstriche in Sicherheit gebracht. Das nach dem Tsunami 2004 eingerichtete Frühwarnsystem habe funktioniert, teilten Experten befriedigt mit.