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Starke Regenfälle in Haiti

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Starke Regenfälle in Haiti

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Nach dem katastrophalen Erdbeben im Januar suchen nun schwere Unwetter Haiti heim. In der Hauptstadt Port-au-Prince bereiteten sich die Menschen auf die Regenfälle vor, indem sie Kanäle freischaufelten. “Wenn der Regen, der jetzt im Südwesten niedergegangen ist, zu uns kommt, muss das Wasser wenigstens ablaufen können”, erklärt ein Einwohner, “sonst wird hier alles nur noch schlimmer.”

Im Südwesten des Karibikstaats gingen bereits schwere Regenfälle nieder und töteten rund ein Dutzend Menschen. Der Regen löste Schlammlawinen aus und überflutete tiefliegende Ortschaften. Mehrere Menschen wurden vermisst. Betroffen sind Gebiete wie die Hafenstadt Les Cayes und die Region Nippes, die von dem Erdbeben im Januar weitgehend verschont geblieben waren. Viele Menschen flüchteten in höher gelegene Gebiete oder brachten sich auf den Dächern ihrer Häuser in Sicherheit.

Bei dem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,0 am 12. Januar in Haiti waren nach offiziellen Angaben mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.