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CeBIT: "Fliegendes Klassenzimmer" - digital

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CeBIT: "Fliegendes Klassenzimmer" - digital

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Ein “Digitales Klassenzimmer” steht auf der CeBIT – die Daten fliegen über Ländergrenzen hin und her. Es ist eine der Hauptattraktionen der grössten Computermesse der Welt, auch beim Rundgang der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero zum Auftakt.

Bis Samstag zeigen mehr als 4.200 Aussteller aus 68 Ländern Neues aus Computerindustrie und Telekommunikation – Spanien ist Partnerland.

Die Hauptthemen: Wie wachsen die verschiedenen Anwendungsformen des Internets zusammen, Schlagwort “Connected Worlds”. Dazu das sogenannte Cloud Computing und Datensicherheit.

August-Wilhelm Scheer, Präsident des IT-Branchenverbands Bitkom, ist optimistisch:

“Die Verbraucher kaufen Computer, Mobiltelefone, Flachbildschirme. Der Branche geht es wieder gut – auch vom Finanzsektor erwarten wir einen positiven Beitrag.”

Kundenfreundliche und spektakuläre Anwendungen wie ein vernetzter Rettungshubschrauber sollen das Geschäft ankurbeln. Die deutschen Anbieter hoffen auf einen Vorsprung durch das zur Zeit in Deutschland stark diskutierte Thema Datensicherheit.

Der IT-Verband Bitkom hatte im Vorfeld der CeBit bereits für eine “deutsche Cloud” geworben. Noch während Merkels Messerundgang stoppte das
Bundesverfassungsgericht die Massen-Speicherung von Telefon- und Internetdaten zur
Strafverfolgung. Und in der Bundesregierung gibt es prominente Kritiker des Google-Straßenbild-Projekts “Street View”.

Bei der letzten CeBIT wurden Verträge über sieben Milliarden Euro geschlossen.