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Clinton reist nach Chile

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Clinton reist nach Chile

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US-Außenministerin Hillary Clinton ist auf dem immer noch geschlossenen internationalen Flughafen der chilenischen Hauptstadt Santiago eingetroffen. Sie kam zunächst mit Präsidentin Michelle Bachelet zusammen, anschließend wollte sie sich einen Eindruck vom Ausmaß der Katastrophe verschaffen. Die USA hatten gleich nach dem Beben der Stärke 8,8 am Samstag ihre Hilfe angeboten. Clinton lobte die Erdbebenhilfe, die Chile in Haiti geleistet habe. Die Rettungsteams seien mit die besten der ganzen Welt gewesen. Jetzt wolle man Chile helfen, das anderen auch so viel geholfen habe.

Die Hilfe für die rund zwei Millionen Bedürftigen lief langsam an. Helikopter brachten erstmals in größerem Umfang Lebensmittel und Medikamente auch in entlegene Küstenorte. In Constitucion wurden möglicherweise 350 Menschen getötet, die meisten hier klagen, dass die Hilfe zu spät komme und zu knapp bemessen sei. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist die Lage in den Erdbebengebieten unter Kontrolle. Zwar habe es Plünderungen gegeben, doch das seien Einzelfälle gewesen.