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Noch 100 Tage bis zur WM

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Noch 100 Tage bis zur WM

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Nach anfänglichen Problemen sind die Fußballstadien in Südafrika soweit fertig, die Modernisierung der Infrastruktur schreitet voran. Das Land hat insgesamt 3,2 Milliarden Euro in die WM gesteckt. Sepp Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, schaute sich das neue Stadion in Durban an und sagte dann: “Ein langer Weg liegt hinter uns, geebnet durch Vertrauen und Selbstbewusstsein, aber auch viel Geduld. Es gab viel zu tun und zu verändern in unserer Organisation FIFA, damit akzeptiert wird, dass wir Afrika etwas zurückgeben. Denn Afrika hat der Welt und auch der Fußballwelt viel gegeben.”

Die Stadien sind fertig. Zehn sind es insgesamt, fünf davon wurden neu gebaut, fünf runderneuert. Mit einer Kampagne soll auch der Zuspruch der heimischen Bevölkerung verbessert werden. Denn es gibt Kritik an den hohen WM-Kosten. Die Armen blieben auf der Strecke, sagen die Kritiker. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke sieht Südafrika bereit: “Wenn ich sagen müsste, wo wir auf einer Skala von eins bis zehn stehen, würde ich sagen bei acht. Und am elften Juni müssen wir bei zehn sein. Und wir werden am elften Juni bei zehn sein.”

Die Ticket-Nachfrage aus dem Ausland macht den Veranstaltern weiterhin Sorgen. Hohe Reisekosten und das Thema Sicherheit halten viele Fans zurück. Ursprünglich hatten die FIFA-Funktionäre mit 450.000 ausländischen Fußballfans gerechnet, die nach Südafrika kommen würden. Diese Zahl sei kaum zu erreichen, heißt es jetzt.