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Unsichere Lage in Concepción

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Unsichere Lage in Concepción

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Rauch und Flammen über Concepción – aber es hat nichts mit dem Erdbeben zu tun. Ein Supermarkt ist in Brand geraten; erst wenige Stunden zuvor war das Geschäft geplündert worden.

Aus Vororten der chilenischen Stadt, die von dem Beben besonders schwer betroffen wurde, waren Schüsse zu hören. Offenbar kam es zu Schießereien zwischen bewaffneten Bürgerwehren, Plünderern und Soldaten.

An das Gewissen der Leute appelliert Chiles Staatspräsidentin Michelle Bachelet: Alle müssten jetzt zusammenarbeiten; Plünderungen und Verbrechen seien nicht hinnehmbar.

Von mehr als siebenhundert Toten spricht die Regierung. Allerdings rechnet sie auch damit, dass diese Zahl bald weiter steigen wird, wenn zum Beispiel das Ausmaß der Verwüstung in einigen Küstenorten deutlich wird.

Das Erdbeben am Wochenende hatte die Stärke 8,8 – damit ist es das fünftstärkste Beben, das jemals gemessen wurde.