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Versorgungslage in Chile spitzt sich zu

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Versorgungslage in Chile spitzt sich zu

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Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Chile spitzt sich die Versorgungslage in den betroffenen Gebieten zu. In Vororten der Stadt Concepción, die von dem Beben mit mehr als 700 Toten besonders betroffen ist, gab es Schießereien zwischen Plünderern und bewaffneten Bürgerwehren sowie dem Militär. Die Regierung verlängerte die nächtliche Ausgangssperre bis zum Mittag und entsandte 7000 zusätzliche Soldaten.

Viele Menschen sehen sich zu Einbrüchen und Plünderungen von Lebensmittelgeschäften gezwungen, da es vielerorts kein Wasser und kaum Nahrungsmittel gibt. Auch an diesem Dienstag gab es wieder ein Nachbeben in Chile. In Concepción setzten Helfer die Suche nach Überlebenden in einem umgestürzten 14-stöckigen Wohnhaus fort. Sie versuchten, zu möglicherweise sieben Überlebenden vorzudringen. Die Zahl der zerstörten oder beschädigten Wohnungen wurde mit etwa zwei Millionen angegeben.