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Chile steht immer noch unter Schock

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Chile steht immer noch unter Schock

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Mehrere Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Chile tauchen weitere Aufnahmen auf, die den Moment des schweren Erdbebens eingefangen habe. So wie hier in einer Disco in Santiago, wo Hunderte Menschen von den Erdstößen überrascht wurden. Sie flohen in Panik, als sich Teile der
Deckenverkleidung lösten und herabfielen.

Ein anderes Amateurvideo zeigt die gewaltige Flutwelle im Gefolge des Erdbebens, die sich der Küste nahe der zweitgrößten chilenischen Stadt Concepción nähert. Ganze Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, fast achthundert Menschen starben – und selbst die Erdachse hat sich durch das Beben um acht Zentimeter verschoben.

Die Hilfslieferungen erreichen nach und nach immer mehr der rund zwei Millionen Betroffenen. Manche Dörfer sind allerdings noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

In der vom Tsunami beinahe vollkommen zerstörten Küstenstadt Constitución müssen Dutzende Tote noch identifiziert werden. Die Leichen liegen in einem Stadion: Derzeit sind es knapp über sechzig; aber die Behörden fürchten, dass es noch mehr Opfer gibt.

Hunderte Menschen werden vermisst und ihre Angehörigen geben die Hoffnung nicht auf, sie doch noch lebend zu finden. Die Sicherheitslage in den Krisengebieten hat sich unterdessen nach Angaben der UNO wieder beruhigt.