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Hilfe erreicht Erbebenopfer

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Hilfe erreicht Erbebenopfer

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Gut vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Chile erreicht die Hilfe immer mehr der Bedürftigen. Hubschrauber der Luftwaffe und Marineschiffe brachten vielen Menschen in den verwüsteten Regionen Maule und Bíobío erstmals Lebensmittel und Medikamente. In Concepcion, das besonders stark von dem Beben getroffen wurde, galt auch in der vergangenen Nacht wieder eine Ausgangssperre, Plünderungen gab es kaum noch. Bislang wurden fast 800 Todesopfer gezählt, hunderte Menschen werden noch vermisst. In den von einer Flutwelle verwüsteten Küstenregionen versuchen die Menschen zu retten, was ihnen geblieben ist. Das Erdbeben vom Samstag mit einer Stärke von 8,8 war eines der stärksten, die jemals gemessen wurden. Die Vereinten Nationen lobten die chilenische Regierung für ihre Katastrophenvorsorge. Es sei wohl das am besten auf ein Erdbeben vorbereitete Land Lateinamerikas, auch wegen seiner strengen Bauvorschriften. Die Rettungskräfte suchen indes weiter nach Verschütteten und markieren einsturzgefährdete Häuser. Gut zwei Millionen Menschen sind nach dem Beben auf Hilfe angewiesen, vielerorts gibt es kaum Wasser oder Lebensmittel.