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Todesopfer bei Anschlägen in Bakuba

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Todesopfer bei Anschlägen in Bakuba

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Vier Tage vor der Parlamentswahl haben Terroristen im Irak bei mehreren Bombenanschlägen in Bakuba mindestens 33 Menschen getötet und fast 60 verletzt. Nach Angaben der Polizei explodierten innerhalb kürzester Zeit vier Bomben. Zuerst sprengte sich ein Selbstmordattentäter in einem Auto neben einer Polizeiwache in die Luft. Dann brachten Terroristen in einem geparkten Auto im Stadtzentrum einen zweiten Sprengsatz zur
Explosion. Als Helfer die Verletzten ins Krankenhaus brachten, zündete ein weiterer Selbstmordattentäter mitten unter ihnen seinen Sprengstoffgürtel. Eine weitere Autobombe brachte die Polizei in der Nähe einer Straßensperre zur Explosion. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wird am kommenden Sonntag im Irak ein neues Parlament gewählt. Die 19 Millionen Wahlberechtigten können dann aus rund 5.500 Kandidaten die 325 Abgeordneten des neuen Parlaments bestimmen. 500 Kandidaten wurden wegen vermeintlicher Nähe zur verbotenen Baath-Partei von der Wahl ausgeschlossen. Zwei Tage lang dürfen die Iraker keine Waffen tragen, am Wahltag auch nicht Autofahren, um das Anschlagsrisiko zu verringern. In diesem Wahlkampfspot geht es nicht um Parteipolitik, sondern darum, überhaupt zur Wahl zu gehen: “Ich werde wählen und den Terroristen trotzen”, heisst es im Text.