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Viele Tote bei Erdrutsch in Uganda

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Viele Tote bei Erdrutsch in Uganda

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Mindestens achtzig Menschen sind in Uganda in einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Viele werden aber noch vermisst; insgesamt rechnen die Behörden mit rund dreihundert Toten.

Mehrere Dörfer sind von dem Erdrutsch betroffen. Unter dem Geröll sind auch das Vieh und die Erntevorräte der Dorfbewohner begraben.

Etliche Kinder in einer Schule seien verschüttet worden, sagt Fred Mukeni, ein Parlamentsabgeordneter aus der Region; ebenso Menschen in einer Kirche und in einer Krankenstation – Mitarbeiter und Patienten. Sorgen mache ihm, dass es immer noch weiterregne.

Auslöser des Erdrutsches im östlichen Bezirk Bududa war ein schwerer Dauerregen, der sieben Stunden lang anhielt. Einige Gebiete Ugandas sowie im benachbarten Kenia verzeichnen schon seit zwei Monaten Regenwetter. Dabei wäre jetzt normalerweise eine trockene Periode zwischen zwei Regenzeiten.