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Chile kommt nicht zur Ruhe

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Chile kommt nicht zur Ruhe

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Nach wie vor wird Chile von zahlreichen Nachbeben heimgesucht, auch noch fünf Tage nach dem schweren Erdbeben vom Wochenende.

Seitdem wurden mehr als 150 Nachbeben verzeichnet. Die meisten sind aber nicht mehr so stark wie noch vor Tagen; allerdings gab es vor der mittelchilenischen Küste in der Nacht erneut ein schweres Beben der Stärke 6,1.

Nur Stunden zuvor hatte sich ein ähnliches Beben in der Gegend von Concepción ereignet. Die Behörden gaben Entwarnung vor einer möglichen Flutwelle: Trotzdem brachten sich viele Menschen in höher gelegenen Gegenden in Sicherheit.

Neue Bilder sind inzwischen von einer Flutwelle in der Kleinstadt Dichato aufgetaucht. Das Wasser zerstörte einen Großteil des Ortes; wie viele Menschen möglicherweise starben, ist noch unbekannt.

Inzwischen gelangt weitere Hilfe in das Land, vor allem von den lateinamerikanischen Nachbarn: Hilfsgüter kommen zum Beispiel aus Argentinien oder Brasilien; Ärzteteams fliegen aus Kuba ein oder Rettungsmannschaften aus Venezuela.