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EZB begrüßt Anstrengungen Athens

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EZB begrüßt Anstrengungen Athens

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Ungeachtet der Schulden Griechenlands will die Europäische Zentralbank die expansive Geldpolitik allmählich einschränken. Bis auf weiteres aber hält die Notenbank den Leitzins auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Sie ermöglicht Banken damit, sich günstig mit frischem Geld zu versorgen. “Wir werden die unkonventionellen Maßnahmen schrittweise zurücknehmen”, so EZB-Chef Jean-Claude Trichet in Frankfurt. “Diese Entscheidungen sind auf der Grundlage einer breiten Übereinstimmung gefallen.” Auch begrüßte die EZB dio Anstrengungen Griechenlands zur Sanierung der Staatsfinanzen. Das Land sei heute in viel besserer Verfassung als vorher, ziehe man die Vorkehrungen der Regierung in Athen in Betracht. Griechenland platzierte erfolgreich eine zehnjährige Anleihe von insgesamt fünf Milliarden Euro, die reißenden Absatz fand. Das hochverschuldete Land bekommt damit eine Verschnaufpause. Es braucht dringend frisches Geld um eine Staatspleite abzuwenden. Doch mit dem neuen, noch schärferen Sparplan gehen auch die Proteste weiter.