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Blutiger Wahlauftakt im Irak

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Blutiger Wahlauftakt im Irak

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Im Irak wird am Sonntag gewählt.
Rund 19 Millionen Iraker sind wahlberechtigt.
6.172 Kandidaten, die sich zu zwölf Wahlbündnissen zusammengeschlossen haben, bewerben sich um die 325 Abgeordnetenmandate.
Die Wahlkommission hatte angeordnet, dass es einen Sonderwahltag am Donnerstag für Anghörige von Polizei und Armee gibt. Denn für den Urnengang am Sonntag werden sie gebraucht, um Anschläge zu verhindern. Doch bei Anschlägen auf die Wahllokale starben am Donnerstag 13 Menschen, darunter mehrere Soldaten.

Vor sieben Jahren rückten die Amerikaner in den Irak ein und stürzten das Regime von Saddam Hussein. Mehr als 4.000 amerikanische Soldaten starben bisher im Irak.
Die Stabilisierung des Landes ist für die USA von großer strategischer Bedeutung. Bis Ende August sollen mindestens 40.000 amerikanische Soldaten aus dem Zweistromland abgezogen sein.
US-Präsident Barack Obama hatte versprochen, alle Soldaten nach Hause zu holen. Doch noch stehen mehr als 90.000 Mann im Land.
Mehr als 700 Milliarden Dollar kostete die Amerikaner der Kampf im Irak bisher.