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Schwieriger Wiederaufbau in Chile

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Schwieriger Wiederaufbau in Chile

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Nach dem schweren Erdbeben mit anschließendem Tsunami in Chile vom Wochenende hat die Regierung 279 Todesopfer identifiziert. 802 Menschen sind bei der Katastrophe getötet worden.
Die Aufräumarbeiten laufen inzwischen auf Hochtouren. Offizielle Stellen gehen davon aus, dass mindestens vier Jahre vergehen, bis alle Schäden beseitigt sind. Große Teile des Katastrophengebietes sind schwer beschädigt.

Die Bevölkerung schimpft auf staatliche Stellen, weil diese viel zu spät und zögerlich reagierte hätten. Die Präsidentin wies die Vorwürfe zurück. Michelle Bachelet sagte: “Wir haben alles getan, um schnellstmöglich Polizei, Armee und Feuerwehren in die Krisenregion zu bekommen.”

Der neugewählte Präsident der demnächst die Amtsgeschäfte übernimmt, übernimmt zugleich ein schweres Erbe. Sebastian Pinera erklärte: “Unsere neue Regierung arbeitet mit Hochdruck an einem Aktionsplan, damit wir den Opfern schneller und besser helfen können. Gleichzeigig prüfen wir, welche Konsequenzen aus dieser Tragödie zu ziehen sind.”

Die Armee sorgt dafür, dass die Hilfslieferungen auch bei der Bevölkerung ankommen. Zugleich versucht sie Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Doch trotz massiver Militärpräsenz kommt es immer wieder zu Plünderungen.