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Trauer in Frankreich

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Trauer in Frankreich

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Frankreich trauerte um die Opfer des Orkantiefs “Xynthia”. Ministerpräsident Francois Fillon war in die Kathedrale von Lucon gekommen, um den Hinterbliebenen Trost zu spenden.
Lucon liegt im Departement Vendee an der Atlantikküste. Zusammen mit dem benachbarten Charente-Maritime gehörte es zu dem vom Sturm am stärksten betroffenen Gebieten.
Die Anteilnahme war riesig. Auf Großbildschirmen wurde die Trauerfeier übertragen. Nicht alle fanden in der Kathedrale Platz.

Der Orkan kostete am Wochenende 53 Franzosen das Leben. Es gab sieben Schwer- und 72 Leichtverletzte teilte das Innenministerium mit.
Das Unwetter war das folgenschwerste seit mehr als zehn Jahren. Nach den Ursachen der schweren Überschwemmungen wird nun gesucht.
Die Deiche sind veraltet und zu niedrig. Einige hat noch Napoleon bauen lassen. Einer stammt aus dem Jahre 1789. Eine Kommission befasst sich nun mit der Deichsicherheit.