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US-Arbeitsmarkt wetterfester als befürchtet

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US-Arbeitsmarkt wetterfester als befürchtet

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Die schweren Schneestürme haben dem Arbeitsmarkt in den USA weniger geschadet als befürchtet. 36 000 Jobs gingen im Februar verloren. Pessimisten hatten mit Einbussen bis zu 150 000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote blieb auf Januar-Niveau: 9,7 Prozent.

Nach einem Höhepunkt im Oktober von mehr als 10 Prozent war die US-Arbeitslosenquote leicht zurückgegangen. Pessimisten hatten auch hier wieder einen Anstieg erwartet.

Nach einem Regierungsbericht ist noch unklar, ob und welche Lohnausfälle das miese Wetter zur Folge hatte – das entscheidet über die Auswirkungen auf die Konjunktur. Auch ob die Unternehmen wegen des Wetters mehr oder weniger Mitarbeiter eingestellt oder gefeuert haben, ist noch nicht endgültig ausgewertet.

Seit Beginn der Rezession sind in denUSA mehr als 8 Millionen Arbeitsplätze
verloren gegangen. Aber das Tempo der
Entlassungen nimmt deutlich ab. Vor Jahresfrist waren monatlich 20mal so viele Jobs verlorengegangen.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte davor gewarnt, die Februar-Daten überzubewerten.