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Hilfe für Erdbebenopfer in Chile

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Hilfe für Erdbebenopfer in Chile

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Eine Woche nach dem Erdbeben funktioniert die Verteilung von Lebensmitteln an Bedürftige in einigen Regionen Chiles nahezu reibungslos. Das trifft beispielsweise auf die schwer beschädigte Stadt Conception zu, wo es zunächst zu Plünderungen gekommen war. Andere Teile des Landes sind nach Angaben von Hilfesorganisationen noch immer von jeder Hilfe abgeschnitten. Auch erschütterten am Freitag mehrere Nachbeben Chile und versetzten die Menschen in Panik. Die offizielle Zahl der Opfer beläuft sich auf 452 Tote. Bei einem Besuch in Santiago versprach UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die Organisationsstrukturen der Vereinten Nationen zu verbessern. Dies sei notwendig, um künftig im Fall von Katastrophen besser reagieren zu können. Zusammen mit der chilenischen Staatschefin Michelle Bachelet sowie ihrem Amtsnachfolger Sebastian Pinera wohnte er der Eröffnung einer Fernsehsendung zum Sammeln von Spenden bei. Am Sonntag wird der deutsche Außenminister Guido Westerwelle zu einem Kurzbesuch in Santiago erwartet.