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Schneechaos in Frankreich und Spanien

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Schneechaos in Frankreich und Spanien

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Die neue Kältewelle hat in Frankreich und Spanien für Chaos auf den Straßen gesorgt: Im Süden Frankreichs fielen an einigen Orten bis zu 40 Zentimeter Schnee. Etwa 250 Menschen blieben im Département Gard auf verschneiten Straßen stecken und verbrachten die vergangene Nacht in
Notunterkünften, erst heute kehrten sie wieder in ihre eingeschneiten Fahrzeuge zurück.

Der Flughafen von Nîmes war zeitweise geschlossen, Flüge wurden nach Montpellier umgeleitet. In Südfrankreich, wie hier bei Narbonne, blieben mehrere Züge wegen der Schneefälle liegen, tausende Menschen verbrachten die Nacht auf den Schienen. Auch der Zugverkehr zwischen Spanien und Frankreich über den Grenzbahnhof Portbou wurde unterbrochen.

Die heftigsten Schneefälle seit mehr als zehn Jahren hatten die Ausläufer der Pyrenäen gestern mit einer bis zu 60 Zentimeter hohen Schicht Neuschnee bedeckt. Die Zufahrtsstraßen zur zweitgrößten Stadt Spaniens, Barcelona, waren zeitweise unpassierbar. In der Gegend von Gerona waren 220.000 Haushalte nach dem Ausfall einer Hochspannungsleitung ohne Strom. Die Regierung der Region Katalonien musste sich vorhalten lassen, trotz der Warnungen vor dem Schneesturm nicht genügend Vorkehrungen getroffen zu haben.