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EU-Außenbeauftragte ruft zu Gemeinsamkeit auf

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EU-Außenbeauftragte ruft zu Gemeinsamkeit auf

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Nach drei kritikreichen Monaten in ihrem neuen Amt hat die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Cathrine Ashton, zu einer gemeinsamen Außenpolitik aufgerufen. Nur so könne die EU ihren Einfluss auf der internationalen Ebene geltend machen, sagte Ashton vor dem Europaparlament in Straßburg.

“Die Nachfrage nach einem weltweiten Engagement der EU ist enorm”, sagte Ashton, “und wir müssen sicherstellen, dass das Angebot der Nachfrage entspricht. Der Vertrag von Lissabon gibt uns diese Möglichkeit. Unser Handeln sollte sich am Wortlaut wie auch am Geist dieser Vertrags orientieren und wir sollten uns daran erinnern, warum er überhaupt vereinbart wurde.”

Arnaud Danjean, der Präsident des europäischen Verteidigungsausschusses, rief zu einer effektiven gemeinsamen Außenpolitik auf. “Europas Stimme ist wichtig”, erklärte Danjean, “und ich glaube, die EU-Mitgliedsstaaten haben das verstanden. Genau aus diesem Grunde beobachten sie so genau den Aufbau des Auswärtigen Dienstes der EU — nicht um ihn zu stören oder aufzuhalten, sondern um ihn wirklich effizient zu gestalten, so dass er einen nützlichen Beitrag leisten kann.”

Die EU plant die Eröffnung von diplomatischen Vertretungen in 130 Ländern mit bis zu 8.000 Beamten.