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Papandreou in Washington

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Papandreou in Washington

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Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat im Weißen Haus um Unterstützung für die europäische Initiative im Kampf gegen Spekulanten geworben. Bei seiner Unterredung mit US-Präsident Barack Obama sei es nicht um finanzielle Hilfen für das hochverschuldete Land gegangen. “Wir tuen, was wir können, um unsere Wirtschaft auf einen neuen Weg in eine brauchbare Zukunft zu lenken”, sagte Papandreou.

Während Papandreou von amerikanischer Unterstützung für die europäischen Pläne zur Beschränkung des Handels mit bestimmten spekulativen Finanzinstrumenten spricht, hieß es von Seiten der USA lediglich allgemein, man arbeite an einer grundlegenen Neuordnung. In Athen treiben die geplanten Sparmaßnahmen die Bevölkerung weiter auf die Barrikaden.

Auch wenn man deshalb in Washington den Besuch Papandreous als Versuch sieht, die Lage zu beruhigen, so machte man doch klar, daß man in der internationalen Spekulation nicht die Hauptursache der griechischen Haushaltspobleme sieht.