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Chile: Wechsel an der Staatsspitze

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Chile: Wechsel an der Staatsspitze

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Während Chile noch mit den Auswirkungen des schweren Erdbebens kämpft, gibt es einen Wechsel an der Spitze des Staates. Der neue Präsident Sebastián Piñera hat das Amt von Michelle Bachelet übernommen, die nach ihrer vierjährigen Amtszeit abtreten muss.

Der sechzigjährige Piñera ist Unternehmer und Milliardär. Er verspricht mehr Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze, muss sich nun aber erst einmal um den Wiederaufbau kümmern.

Trotz mancher Kritik nach dem Erdbeben wurde seine Vorgängerin jetzt mit starkem Beifall verabschiedet. In der Bevölkerung hatte sie zum Schluss eine Beliebtheit von weit über achtzig Prozent.

Kurz vor und auch während Piñeras Vereidigung gab
es erneut Erdstöße. Darunter waren zwei heftige Beben mit einer Stärke von mehr als sieben. Das Epizentrum lag jedesmal vor der mittelchilenischen Küste. Die Behörden lösten deshalb auch wieder Tsunamialarm aus.

Erst vor knapp zwei Wochen war Chile von einem der schwersten Erdbeben erschüttert worden, die je gemessen wurde: 8,8 betrug der Wert damals. Etwa fünfhundert Menschen sind durch das Beben ums Leben gekommen.