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Missbrauchsskandal: Zollitsch beim Papst

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Missbrauchsskandal: Zollitsch beim Papst

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Der Papst wird am Freitag erstmals direkt mit dem Missbrauchsskandal an katholischen Einrichtungen in Deutschland befasst. Benedikt XVI. empfängt den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, zu seinen jährlichen Beratungen.

Gegen Erzieher aus der Vorschule der Regensburger Domspatzen wurden neue Vorwürfe laut. Zu jener Zeit leitete der Bruder des Papstes, Monsignore Georg Ratzinger, die Domspatzen. Er hat sich von Prügel-Praktiken in der Internatsvorschule distanziert und die Opfer um Verzeihung gebeten. Das Ausmaß der brachialen Methoden seinen ihm nicht bekannt gewesen.

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller warf den Medien vor, das Ausmaß des Skandals zu übertreiben. Auch müsse man zwischen seinerzeit in ganz Europa üblicher körperlicher Züchtigung und sexuellem Mißbrauch unterscheiden.