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Todesopfer bei Selbstmordanschlägen in Pakistan

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Todesopfer bei Selbstmordanschlägen in Pakistan

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In der ostpakistanischen Millionenmetropole Lahore sind bei zwei Selbstmordanschlägen mindestens 48 Menschen getötet worden. Ein Offizier der pakistanischen Armee sagte, der Tod von 30 Zivilisten und 18 Soldaten sei bestätigt. Nach Angaben der Polizei wurden 95 weitere Menschen verletzt. Ziel der Anschläge in dem Garnisonsviertel war ein Militärkonvoi. Die beiden Attentäter sprengten sich innerhalb von 15 Sekunden auf einem belebten Basar in der Nähe einer Armee-Basis in die Luft. Später wurden bei einer dritten Explosion vier Menschen verletzt. In Lahore waren bereits am Montag bei einem Selbstmordanschlag mindestens 15 Menschen getötet worden. Pakistanische Sicherheitskräfte gehen seit Wochen verstärkt gegen afghanische Taliban-Anführer vor, die in Pakistan untergetaucht sind. Gruppen mit Verbindungen zu den pakistanischen Taliban und dem Terrornetz al-Qaida haben ihre Angriffe auf Sicherheitskräfte verschärft, seit die Armee im Oktober vergangenen Jahres eine Offensive gegen Aufständische im Grenzgebiet zu Afghanistan begann.