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Euro-Länder beraten über griechische Schuldenkrise

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Euro-Länder beraten über griechische Schuldenkrise

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Die Euro-Länder stehen anscheinend kurz vor der Einigung auf einen Hilfsplan für das schuldengebeutelte Griechenland. Unter Berufung auf informierte Kreise berichten mehrere Medien, über Grundsätze und Rahmen eines Hilfspakets bestehe weitgehend Einigkeit; über den Umfang der Hilfe solle erst entschieden werden, wenn ein griechisches Hilfeersuchen tatsächlich vorliege.
Die Finanzminister der 16 Euro-Länder wollen an diesem Montag in Brüssel über die von Griechenland beschlossenen Sparmaßnahmen beraten – und den Berichten zufolge auch über ein Hilfspaket, das im schlimmsten Fall zum Einsatz kommen könnte.

Die radikalen Sparpläne, mit denen die griechische Regierung die schwere Schuldenkrise meistern will, treffen im Lande auf massiven Widerstand. Am Donnerstag gingen nach Schätzungen der Gewerkschaften rund 50 000 Menschen auf die Straße, um gegen die Pläne der sozialistischen Regierung zu protestieren. Mit einer Streikwelle wurde das Land einmal mehr lahmgelegt. Besonders betroffen war der Verkehr. Ministerpräsident Papandreou äußerte Verständnis für den Unmut der Bürger, es gebe aber “kein Geld” und somit keine Alternative zu den radikalen Einsparungen.
Griechenland hat Schulden in Höhe von fast 300 Milliarden Euro.