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Jerusalem. Hauptsynagoge Hurva wieder offen

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Jerusalem. Hauptsynagoge Hurva wieder offen

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Israels Polizei ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Denn in Ostjerusalem, im jüdischen Viertel der Altstadt, wird die Hurva-Synagoge wieder den Gläubigen zugänglich gemacht. 62 Jahre lang war sie geschlossen.

Die Hauptsynagoge der Juden war 1948 im arabisch-israelischen Krieg zerstört worden. Sie steht auf dem Gelände, auf dem der Legende nach auch einst Salomons Tempel stand. Auf dem Gelände steht wenige Meter von der Synagoge entfernt auch die Al-Aksa-Moschee. Seit Tagen dürfen nur Moslems die älter als fünfzig Jahre alt sind die Moschee betreten. Manche Israelis sehen nun eine neue Zeit anbrechen.

Der Siedler Itamar Ben Gvir meint: “Dies ist eine Botschaft an Obama und seine Regierung. Wir sind mit Jerusalem vereinigt. Jerusalem gehört uns, das war so und das wird so bleiben. Wir sagen dies klar der amerikanischen Regierung. Ganz Israel gehört uns. Jerusalem gehört uns für immer.”

Am Freitag war es zu schweren Ausschreitungen zwischen Siedlern und Palästinensern gekommen. Sie wehrten sich dagegen, nicht in die Al-Aksa-Moschee zu dürfen. Die Polizei schloss die Checkpoints am Gazastreifen und hinderte somit die Palästinenser daran nach Jerusalem zu gelangen.