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Putin muss bei Regionalwahlen Federn lassen

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Putin muss bei Regionalwahlen Federn lassen

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Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Teilen Russlands hat die Kremlpartei Einiges Russland am Sonntag fast überall ihre Führungsposition verteidigt. Allerdings mußte sie teilweise dramatische Stimmverluste hinnehmen. In Irkutsk unterlag ihr Bürgermeisterkandidat gar dem der Kommunisten.

“Wenn man mit dem Ergebnis der letzten Wahl vergleicht, dann haben wir in zwei Regionen das anderhalbfache bis zweifache an Stimmen erhalten, obwohl wir wegen der Weltwirtschaftskrise ein schwieriges Jahr hatten”, legt der Parteivorsitzende, Dumapräsident Boris Grislow, Zufriedenheit an den Tag.

Knapp ein Drittel der wahlberechtigten Russen konnte gestern acht Regionalparlamente, zahlreiche Kommunalvertretungen und in fünf Städten die Oberbürgermeister wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 40 Prozent.

Von der großen Unzufriedenheit in der Bevölkerung wegen gestiegener Lebenshaltungskosten, wachsender Arbeitslosigkeit sowie geringer Löhne und Renten profitierten vor allem die Kommunisten.