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Uribes Lager gewinnt Parlamentswahlen

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Uribes Lager gewinnt Parlamentswahlen

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Die Kolumbianer haben ein neues Parlament gewählt. Dabei konnte sich die Konservative Partei von Staatspräsident Alvaro Uribe mit rund 64 Prozent der Stimmen deutlich von ihren Gegnern absetzen.

Die Abstimmung galt als Test für die Präsidentenwahl am 30. Mai. Präsident Uribe hätte dort zwar die besten Chancen, denn er ist wegen seines Kampfes gegen die linken FARC-Rebellen im Land beliebt, die Verfassung Kolumbiens verbietet aber drei Kandidaturen in Folge.

Das Parlament des südamerikanischen Landes wurde in der vergangenen Legislaturperiode von dem Skandal um die Zusammenarbeit zwischen Parlamentariern und rechtsgerichteten paramilitärischen Banden, erschüttert. Etwa 30 Abgeordnete mussten ins Gefängnis und 20 weitere legten ihre Mandate nieder – meist stammten sie aus dem Lager Uribes.

Der Staatschef selbst konnte es bisher vermeiden, in den Skandal um die Zusammenarbeit mit den rechten Paramilitärs hineingezogen zu werden.

Am Wahltag blieb es in dem von einem jahrzehntelangen Guerillakrieg heimgesuchten Land ruhig.