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Moskau schaltet sich in Streit um Sorgerecht für ein Kind in Finnland ein

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Moskau schaltet sich in Streit um Sorgerecht für ein Kind in Finnland ein

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Im den Streit um das Sorgerecht für den siebenjähriges Robert aus Finnland schaltet sich der russische Kinderrechts-Beauftragte ein. Der Beamte aus Moskau traf in Finnland ein und will den Fall mit den dortigen Behörden klären. Die Mutter des Kindes ist Russin, der Vater hingegen finnischer Bürger. Anfang Februar hatten die finnischen Behörden den Eltern Roberts das Sorgerecht entzogen und den Jungen in ein Kinderheim gebracht. Angeblich wollte die Mutter ihn gewaltsam nach Russland bringen. Zu Beginn der Woche floh der Kleine aus dem Kinderheim und kehrte zu seinen Eltern zurück. Der russische Kinderrechts-Beauftragte erinnerte daran, dass das Kind nach seinen Wünschen gefragt werden müsse. Doch niemand in Finnland scheine ihm Gehör schenken zu wollen. Der Streit ist nicht der erste dieser Art. Im vergangenen Jahr hatte ein finnisches Gericht eine Russin verurteilt, weil sie nach der Scheidung von ihrem Mann den gemeinsamen Sohn ohne die Einwilligung des Vaters nach Russland mitgenommen hatte.