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Toyota weist Kundenvorwurf zurück

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Toyota weist Kundenvorwurf zurück

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Ein amerikanischer Toyota-Fahrer hatte behauptet, dass bei seinem Prius das Gaspedal geklemmt habe. Der Wagen habe auf der Autobahn unkontrolliert auf 145 km/h beschleunigt. Die Bremsen hätten nicht funktioniert.

Seitdem laufen die Tests im Sicherheitszentrum des Unternehmens in San Diego auf Hochtouren. Laut Toyota sprechen die bisherigen Ergebnisse gegen die Vorwürfe.

“Auch wenn unsere Analysen noch nicht abgeschlossen sind, ist Toyota der Meinung, dass es grobe Widersprüche gibt zwischen der Beschreibung dieses Vorfalls und den Ergebnissen unserer Nachforschungen. Zu sagen, dass dieser Zwischenfall in den Medien übertrieben wurde ist reiner Euphemismus.”

Toyota behauptet, das Prius eigene Sicherheitssystem habe bei den Tests funktioniert, so dass der Wagen zum Halten hätte kommen müssen.

Der Anwalt des angeblichen Opfers gibt sich mit dieser Erklärung jedoch nicht zufrieden:

“Das Problem ist, dass es sich hier um einen Geist in der Maschine des Toyota-Systems handelt. Einen, der keine Fußspuren hinterlässt und der immer nur dann sein Unwesen treibt, wenn man ihn darum bittet.”

Weltweit musste Toyota inzwischen 8,5 Millionen Autos auf Grund klemmender Gaspedale zurückrufen. Besonders brisant ist das Problem in den USA. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde bringt 52 Tote mit der Pannenserie in Verbindung.