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Weltweites Asbestverbot gefordert

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Weltweites Asbestverbot gefordert

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In Turin haben Anti-Asbest-Aktivisten ein weltweites Verbot der Brandschutzfaser gefordert. Die Verantwortlichen der “Abestkatatrophe” müßten hart bestraft werden. Auf ihrem zweitägigen Kongreß griffen die Asbest-Gegner den Schweizer Eternit-Konzern an, dessen ehemalige Manager in Turin vor Gericht stehen.

“Eternit hat eine weltweite Vertuschungsstrategie entwickelt, um die mögliche Gesundheitsgefährdung zu verschleiern und die Produktion fortzusetzen und neue Produktionsanlagen in anderen Kontineten zu errichten, während man in Europa und den USA die Gefahren für die Gesundheit nicht nur kannte, sondern schon erste strenge Regeln aufstellte”, fordert Annie Thébaud-Mony vom Netzwerk “Ban Asbestos”.

In Turin stehen seit Dezember vergangenen Jahres zwei ehemalige Top-Manager der Eternit-Werke in Italien vor Gericht. In der Umgebung der italienischen Eternit-Fabriken im Piemont starben mehr als 2000 Menschen. Den Angeklagten wird vorgeworfen, für mangelnde Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich zu sein. Ihnen soll die Gefährlichkeit von Asbest bekannt gewesen sein.