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Obama: Keine Krise zwischen Israel und den USA

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Obama: Keine Krise zwischen Israel und den USA

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Die Ankündigung Israels, 1600 neue Wohneinheiten im besetzten Ostteil Jerusalems zu bauen, hat auch bei Israels engstem Verbündeten, den USA, Ärger und scharfe Kritik hervorgerufen. Und dennoch: Fragen nach einer Abkühlung, gar einer Krise zwischen beiden Ländern, weist US-Präsident Obama zurück. In einem Fernsehinterview sagte er: “Israel ist einer unserer engsten Verbündeten und wir wie auch das Israelische Volk haben eine besondere, eine enge und dauerhafte Beziehung”. Aber: Auch Freunde seien manchmal unterschiedlicher Meinung. Er habe, sagt Obama, ganz bewusst seinen Vize Biden nach Israel gesandt, um eine Botschaft der Unterstützung und der Versicherung zu überbringen, dass Israels Sicherheit in seinen Augen unantastbar sei und man eine Vielzahl gemeinsamer Interessen habe. Es bestehe aber Uneinigkeit in der Frage, wie man beim Friedenprozess vorankommen. Im Siedlungsstreit traf auch die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zusammen. Auch sie hatte die Siedlungspläne zuvor kritisiert und legte dem Gastgeber ans Herz, ersthaft mit den Palästinensern zu verhandeln.