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Rebellenführer in Tschetschenien getötet

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Rebellenführer in Tschetschenien getötet

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Russische Sicherheitskräfte haben in Tschetschenien sechs Rebellen getötet, darunter einen ihrer Führer. Russischen Angaben zufolge kamen bei der bewaffneten Auseinandersetzung auch drei Polizisten einer Sondereinheit ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Der getötete Rebellenführer soll aus dem Nahen Osten stammen, sich aber bereits seit mehr als einem Jahrzehnt im Nordkaukasus aufgehalten haben. Abu Haled habe zum Terrornetzwerk Al-Qaida gehört, so der tschetschenische Innenminister, Ruslan Alkhanow. Er sei einer der Ideologen der tschetschenischen Rebellen gewesen und habe diese auch finanziell unterstützt. Der kremltreue tschetschenische Präsident Ramsan Kadirow sagte, die Sicherheitskräfte machten Jagd auf zwei weitere Rebellenführer, die ebenfalls Al-Qaida-Mitglieder seien. Seit dem ersten Tschetschenienkrieg 1994 versucht Russland vergeblich, die Teilrepublik unter seine vollständige Kontrolle zu bringen.