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"Dirty Oil" - Kanadas schmutziges Geschäft


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"Dirty Oil" - Kanadas schmutziges Geschäft

In ihrem Dokumentarfilm “Dirty Oil” erzählt Leslie Iwerks den Kampf zwischen Konzernen, Behörden und Umweltschützern um Kanadas Ölsände. Von den Lagerstätten in der Prärieprovinz Alberta folgt “Dirty Oil” dem schwarzen Gold in die Raffinerien des Mittleren Westen der USA.

“Für mich als Amerikanerin ist das eine bedeutende Geschichte, denn der größte Teil unseres Erdöls kommt aus Kanada. Wir sind der Hauptkunde der kanadischen Ölindustrie und viele in den USA wissen das nicht”, sagt Iwerks.

Nach Recherchen der Filmautoren entsteht durch die Ölgewinnung aus Teersänden mehr als dreimal soviel Treibhausgas wie bei der konventionellen Ölförderung, der Wasserverbrauch ist sogar viermal so hoch.

“Unglücklicherweise sehen Regierung und Ölindindustrie keine Probleme, keine Umweltverschmutzung, keine Krebsgefährdung. Sie leugnen alles. Allerdings muß man ihnen zu Gute halten, dass sie an Methoden zur Kohlendioxidspeicherung und ähnlichem arbeiten, die die Treibhausgasproblematik angehen. Aber von Lösungen sind wir noch viele Jahre weit entfernt”, sagt Iwerks.

Dirty Oil ist seit dem 15. März in den britischen Kinos.

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