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EZB will besseres Finanzkrisen-Management

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EZB will besseres Finanzkrisen-Management

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Die Europäische Zentralbank will Finanzkrisen künftig besser managen. Vor allem für Finanzderivate sollen darum strengere Regeln gelten. Spekulationen auf Kreditausfallversicherungen sollen zur Schuldenkrise in Griechenland beigetragen haben.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet forderte darum auf einer Konferenz der Europäischen Kommission einen gläsernen Derivate-Markt: “Bestimmte Finanzinstrumente, die wegen ihrer positiven Wirkungen bei der Risikoabsicherung geschaffen wurden, dürfen nicht spekulativ missbraucht werden.” Regulierungsbehörden bräuchten geeignete Instrumenten, die ihnen eine wirksame Überwachung dieses Markts und entsprechende Eingriffsmöglichkeiten geben.

Auf der Konferenz wurde auch bekannt, dass die Eruopäische Kommsision einen Bankenrettungs-Fonds plant, in den die Banken selbst einzahlen.

Der Chef der italienischen Zentralbank Mario Draghi sprach sich für mehr gemeinsame Wirtschaftspolitik innerhalb der Eurozone aus. Es müsse auch strengere Budget-Regeln geben sagte er. Einen Europäischen Währungsfond lehnte der Kandidat für Nachfolge Jean-Claude Trichets aber ab.