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Uhrenindustrie lässt Krise hinter sich

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Uhrenindustrie lässt Krise hinter sich

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Zum Start der führenden Uhren- und Schmuckmesse “Baselworld” blicken Veranstalter und Aussteller mit Zuversicht in die Zukunft. 1915 Aussteller auf 160 000 Quadratmetern erwarten bis zum kommenden Donnerstag rund Hunderttausend Fachbesucher.

Nach dem Krisenjahr 2009 geht es nun wieder bergauf. Die Schweizer Uhrenexporte haben im Januar wieder um 2,7 Prozent angezogen. Und auch schon im Weihnachtsgeschäft zuvor zeichnete sich die Entspannung ab, so Jean-Daniel Pasche, der Präsident des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie: “2009 war schwierig für die Branche im allgemeinen, schwierig für viele Marken und auch für viele Zulieferer. Aber am Ende des letzten Jahres haben wir schon eine Besserung in den Exportzahlen.”

2009 war die Schweizer Uhrenbranche mit einem Verkaufsrückgang von 22 Prozent hart getroffen worden. Um den jetzigen Aufschwung abzusichern, setzt sie auf strengere Qualitätskontrolle: Pünktlich zum Messebeginn debattierte der eidgenössische Bundesrat über ein neues Markenschutzgesetz. Danach soll das Label “Swiss Made” nur vergeben werden, wenn 60 Prozent der gesamten Uhr aus der Schweiz kommen – bisher waren es 50 Prozent des Uhrwerks.