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Wie sind die Amerikaner versichert?

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Wie sind die Amerikaner versichert?

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Für kein anderes innenpolitisches Vorhaben hat Barack Obama mehr gekämpft, nun kommt die Stunde der Entscheidung.
Es geht bei Obamas Gesundheitsreform um nicht weniger als die Gesundheit von Millionen Amerikanern, denen der Präsident mit seinem Programm endlich zu einer Versicherung
verhelfen will. Es war das wichtigste Programm im Wahlkampf des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Wähler mobilisieren konnte er mit Reden wie dieser über die eigene Familie:.
“ Ich stehe hier auch wegen der Geschichte meiner eigenen Mutter. Sie starb an Krebs.
Und in den letzten sechs Monaten ihres Lebens musste sie sich vom Krankenhausbett mit Versicherungen herumstreiten, statt die wenige ihr noch verbleibende Lebenszeit in Ruhe mit ihrer Familie zu verbringen.”

Im amerikanischen Gesundheitswesen gibt es derzeit zwei vom Staat finanzierte Systeme.
Einmal MEDICARE für über 65 jährige,
davon profitieren 13 % der US-Bürger,
und dann MEDICAID für jene 13%, die als die Ärmsten gelten. 58 % der Amerikaner haben eine private Versicherung, zu der der Arbeitgeber zuzahlt
und 15 % haben gar keine Versicherung.

Die USA gaben 2007 2 Billionen Dollar für Gesundheit aus, das waren 16 % vom Bruttoinlandsprodukt. Bis 2015 könnte der Anteil auf 20 % steigen.

Die Hälfte aller privaten Haushalte gerät wegen unbezahlter Gesundheitsrechnungen in die Insolvenz.

Darum werden die Schlangen vor solchen Zentren für billige oder kostenlose Behandlung immer länger. Wenn Zahnärzte Zähneziehen kostenlos anbieten, lassen sich viele Patienten Zähne ziehen, die zu retten wären, weil sie die Behandlung nicht bezahlen können.
Hier ist der böse Satz wörtlich zu nehmen:
“Weil du arm bist, musst du früher sterben.”

Durch die Reform könnten weitere 31 Millionen Amerikaner versichert werden – bei Kosten von 940 Milliarden Dollar in 10 Jahren.
Gleichzeitig könnte aber dadurch das Haushaltsdefizit um 138 Milliarden Dollar reduziert werden. Und man könnte Vergeudung, Betrug und Mißbrauch stark reduzieren.

Obamas Ziel lautet: Jeder Amerikaner soll die Chance auf eine Krankenversicherung haben.
Das bedeutet einen für US-Verhältnisse durchaus nicht üblichen Eingriff in die Geschäftspraktiken von Versicherungskonzernen.
Der Präsident will eine bundesweite Aufsichtsbehörde schaffen, die dafür sorgt, dass niemand durch unverhältnismäßig schnell steigende Beiträge etwa im Falle von Krankheit aus der Versicherung herausgedrängt werden kann.

Gleichzeitig will der Präsident auch die Reichen verpflichten, in einen landesweiten Rentenfond einzuzahlen. Auch die gut verdienende Pharmabranche soll ihren Beitrag leisten.

Für kein anderes innenpolitisches Vorhaben hat
Barack Obama mehr gekämpft, nun kommt die Stunde der Entscheidung.
Es geht bei Obamas Gesundheitsreform um nicht weniger als die Gesundheit von Millionen Amerikanern, denen der Präsident mit seinem Programm endlich zu einer Versicherung
verhelfen will.
Es war das wichtigste Programm im Wahlkampf des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama.
Wähler mobilisieren konnte er mit Reden wie dieser über die eigene Familie:.
1.27 sot
“ Ich stehe hier auch wegen der Geschichte meiner eigenen Mutter. Sie starb an Krebs.
Und in den letzten sechs Monaten ihres Lebens musste sie sich vom Krankenhausbett mit Versicherungen herumstreiten, statt die wenige ihr noch verbleibende Lebenszeit in Ruhe mit ihrer Familie zu verbringen.”

1.47 grafik 1
Im amerikanischen Gesundheitswesen gibt es derzeit zwei vom Staat finanzierte Systeme.
Einmal MEDICARE für über 65 jährige,
davon profitieren 13 % der US-Bürger,
und dann MEDICAID für jene 13%, die als die Ärmsten gelten.
58 % der Amerikaner haben eine private Versicherung, zu der der Arbeitgeber zuzahlt
und 15 % haben gar keine Versicherung.

Die USA gaben 2007 2 Billionen Dollar für Gesundheit aus, das waren 16 % vom Bruttoinlandsprodukt.
Bis 2015 könnte der Anteil auf 20 % steigen.

Die Hälfte aller privaten Haushalte gerät wegen unbezahlter Gesundheitsrechnungen in die Insolvenz.

Darum werden die Schlangen vor solchen Zentren für billige oder kostenlose Behandlung immer länger.
Wenn Zahnärzte Zähneziehen kostenlos anbieten, lassen sich viele Patienten Zähne ziehen, die zu retten wären, weil sie die Behandlung nicht bezahlen können.
Hier ist der böse Satz wörtlich zu nehmen:
“Weil du arm bist, musst du früher sterben.”

Durch die Reform könnten weitere 31 Millionen Amerikaner versichert werden – bei Kosten von 940 Milliarden Dollar in 10 Jahren.
Gleichzeitig könnte aber dadurch das Haushaltsdefizit um 138 Milliarden Dollar reduziert werden. Und man könnte Vergeudung, Betrug und Mißbrauch stark reduzieren.

Obamas Ziel lautet: Jeder Amerikaner soll die Chance auf eine Krankenversicherung haben.
Das bedeutet einen für US-Verhältnisse durchaus nicht üblichen Eingriff in die Geschäftspraktiken von Versicherungskonzernen.
Der Präsident will eine bundesweite Aufsichtsbehörde schaffen, die dafür sorgt, dass niemand durch unverhältnismäßig schnell steigende Beiträge etwa im Falle von Krankheit aus der Versicherung herausgedrängt werden kann.

Gleichzeitig will der Präsident auch die Reichen verpflichten, in einen landesweiten Rentenfond einzuzahlen. Auch die gut verdienende Pharmabranche soll ihren Beitrag leisten.

1.00 Für kein anderes innenpolitisches Vorhaben hat Barack Obama mehr gekämpft, nun kommt die Stunde der Entscheidung. Es geht bei Obamas Gesundheitsreform um nicht weniger als die Gesundheit von Millionen Amerikanern, denen der Präsident mit seinem Programm endlich zu einer Versicherung verhelfen will. Obama und führende Politiker seiner Demokratischen Partei wollten bis zur Abstimmung jede Chance nutzen, um noch möglichst viele Abgeordnete auf ihre Seite zu bringen.

Es war das wichtigste Programm im Wahlkampf des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Wähler mobilisieren konnte er mit Reden wie dieser über die eigene Familie:.
1.27 sot
“ Ich stehe hier auch wegen der Geschichte meiner eigenen Mutter. Sie starb an Krebs.
Und in den letzten sechs Monaten ihres Lebens musste sie sich vom Krankenhausbett mit Versicherungen herumstreiten, statt die wenige ihr noch verbleibende Lebenszeit in Ruhe mit ihrer Familie zu verbringen.”

1.47 grafik 1
Im amerikanischen Gesundheitswesen gibt es derzeit zwei vom Staat finanzierte Systeme.
Einmal MEDICARE für über 65 jährige,
davon profitieren 13 % der US-Bürger,

und dann MEDICADE für jene 13%, die als die Ärmsten gelten.
1.54
58 % der Amerikaner haben eine private Versicherung, zu der der Arbeitgeber zuzahlt.

1.56
und 15 % haben gar keine Versicherung.
2.02
Die USA gaben 2007 2 Billionen Dollar für Gesundheit aus, das waren 16 % vom Bruttoinlandsprodukt.
Bis 2015 könnte der Anteil auf 20 % steigen.

Die Hälfte aller privaten Haushalte gerät wegen unbezahlter Gesundheitsrechnungen in die Insolvenz.

2.13
Darum werden die Schlangen vor solchen Zentren für billige oder kostenlose Behandlung immer länger.
Wenn Zahnärzte Zähneziehen kostenlos anbieten, lassen sich viele Patienten Zähne ziehen, die zu retten wären, weil sie die Behandlung nicht bezahlen können.

Hier ist der böse Satz wörtlich zu nehmen:
“Weil du arm bist, musst du früher sterben.”

2.34 grafi 2
Durch die Reform könnten weitere 31 Millionen Amerikaner versichert werden – 2.39
bei Kosten von 940 Milliarden Dollar in 10 Jahren.

Gleichzeitig könnte aber dadurch das Haushaltsdefizit um 138 Milliarden Dollar reduziert werden.
Und man könnte Vergeudung, Betrug und Mißbrauch stark reduzieren.

2.52
Obamas Ziel lautet: Jeder Amerikaner soll die Chance auf eine Krankenversicherung haben.
Das bedeutet einen für US-Verhältnisse durchaus nicht üblichen Eingriff in die Geschäftspraktiken von Versicherungskonzernen.
Der Präsident will eine bundesweite Aufsichtsbehörde schaffen, die dafür sorgt, dass niemand durch unverhältnismäßig schnell steigende Beiträge etwa im Falle von Krankheit aus der Versicherung herausgedrängt werden kann. 3.18
Gleichzeitig will der Präsident auch die Reichen verpflichten, in einen landesweiten Rentenfond einzuzahlen.
Auch die gut verdienende Pharmabranche soll ihren Beitrag leisten.
3.30