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Zahlenschlacht zwischen British Airways und Unite

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Zahlenschlacht zwischen British Airways und Unite

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Dem Streik des Kabinenpersonals von British Airways sind dieses Wochenende Hunderte Flüge zum Opfer gefallen. Chaos blieb jedoch aus. Um das Ausmaß des Schadens streiten sich British Airways und die Gewerkschaft Unite: Laut Gewerkschaft hätten sich 80% ihrer Mitglieder an dem Streik beteiligt, nur ein Drittel der Flüge sei gestartet. British Airways betont, der Flugverkehr laufe weiter gut. Notpersonal sei eingesetzt worden und 60% der Passagiere hätten auf andere Airlines umgebucht werden können. Großbritanniens Finanzminister Alistair Darling bat beide Seiten zurück an den Verhandlungstisch:

“Dieser Streik ist unnütz. Er schadet dem Unternehmen, seinen Angestellten und den Leuten, die arbeiten müssen. Er muss beendet werden. Stattdessen droht ein weiterer Streik. Es muss unbedingt Gespräche zwischen den beiden Seiten geben.”

Schaden wird der Streik, einige Wochen vor den britischen Parlamentswahlen, vor allem Premierminister Gordon Brown. Denn die Gewerkschaft Unite ist einer der Hauptfinanciers seiner Labour Party, vor allem beim aktuellen Wahlkampf.

Sollten auch die kommenden Verhandlungen mit British Airways scheitern, droht Unite mit einem weiteren Streik zu Beginn der Osterferien.