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Zweite Runde der französischen Regionalwahlen

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Zweite Runde der französischen Regionalwahlen

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In Frankreich gehen die Regionalwahlen heute in die zweite entscheidende Runde. Etwa 44 Millionen Stimmberechtigte sind aufgerufen, über die Zusammensetzung in den Regionalparlamenten zu entscheiden.

Bei dem landesweiten Urnengang droht der konservativen Regierungsmehrheit von Staatschef Nicolas Sarkozy eine Schlappe – selbst in ihren bisherigen Hochburgen.

Gewählt wird in 25 der 26 französischen Regionen, nachdem sich nur auf Guadeloupe eine linke Liste in der ersten Runde durchgesetzt hatte.

Die Sozialisten könnten Umfragen zufolge heute nicht nur in Korsika, sondern auch im Elsass gewinnen – die beiden einzigen Regionen, die Sarkozys UMP bei der Wahl vor sechs Jahren hatte halten können.

Denn dort schmälert auch das gute Abschneiden der rechtsextremen Front National von Jean-Marie Le Pen die Chancen der UMP, Wähler am rechten Rand zu gewinnen.