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Spanien-Frankreich: Gemeinsamer Kampf gegen ETA

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Spanien-Frankreich: Gemeinsamer Kampf gegen ETA

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Im Beisein des französischen Staatschefs Nicolas Sarkozy und des spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero ist in Melun, in der Region Paris, der vor einer Woche von ETA-Terroristen getötete französische Polizist beigesetzt worden.

Mit ihrer Teilnahme signalisieren die beiden Politiker, dass Frankreich und Spanien künftig bei der Bekämpfung der baskischen Terrororganisation noch enger zusammenarbeiten wollen.

“Herr Ministerpräsident, ich möchte klar machen, dass unsere Mobilisierung umfassend ist. Wir werden die Basen der ETA in Frankreich eine nach der anderen ausroten. Wir werden eine nach der anderen aufstöbern und jede Unterstützung entlarven”.

Ein Beteiligter der Schießerei wurde noch am Tatort festgenommen, fünf weitere sind noch auf der Flucht. Für die Politiker ist ihr Aufreifen eine Frage der Zeit.

“Frankreich und Spanien, und der Präsident Sarkozy und ich, sind sehr traurig über den Tod des französischen Polizisten. Aber die, die sich am meisten beunruhigen müssen, sind die Mitglieder der ETA. Denn wir werden sie ohne Pause mit zwei Polizeiapparaten verfolgen, bis es die ETA in diesem Land nicht mehr gibt”.

Sarkozy ernannte den getöteten Beamten bei der Trauerfeier posthum zum Ritter der Ehrenlegion.

Der 52-jährige Polizist hinterlässt eine Frau und vier Kinder.

Es war das erste Mal, dass die ETA einen französischen Polizisten tötete.