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US-Bundesstaaten wollen klagen

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US-Bundesstaaten wollen klagen

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Kaum hat der Kongress der Gesundheitsreform von US-Präsident Obama zugestimmt, formiert sich bereits der politische Widerstand.

Während der Präsident sein wichtigstes innenpolitisches Ziel erreicht zu haben scheint,
drohten Generalstaatsanwälte aus mehreren US-Bundesstaaten damit, dass sie die verabschiedete Reform gerichtlich anfechten wollen:

“Sie sitzen einfach da, machen nichts, und plötzlich zwingt sie Jemand, eine Krankenversicherung abzuschließen, ohne das Sie es gewünscht hätten. Es ist das erste Mal in unserer Geschichte, dass wir so etwas machen und eben deswegen widerspricht es der Verfassung.”

Auch in der amerikanischen Öffentlichkeit stößt das Gesetz auf geteilte Meinungen. Während ein Teil der Presse die Verabschiedung der Reform als “historisch” feiert, sehen Andere eher die Nachteile:

“Ich glaube, das wird Amerika nur eine Menge Geld kosten. Unsere Schulden sind astronomisch hoch, wir können uns das nicht leisten.”

Eine Gegenstimme:
“Ich hab viele Leute erlebt, die dagegen waren und sagten: dies kommt Menschen zugute, die es nicht verdienen. Wie kann man das sagen, wenn man an alleinerziehende Mütter denkt, die sich um ihre Kinder kümmern.”

Präsident Obama jedenfalls kündigte an, die Reform bereits heute unterzeichnen zu wollen, um sie rechtskräftig werden zu lassen.