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Schlag gegen Al-Kaida in Saudi-Arabien

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Schlag gegen Al-Kaida in Saudi-Arabien

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Die Polizei in Saudi-Arabien hat mehr als 100 mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen festgenommen.
Sie bereiteten offenbar Anschläge auf die Ölindustrie im Osten des Landes und auf staatliche Einrichtungen vor.

Unter den Festgenommenen sind mehr als 50 Jemeniten, außerdem Saudis und Somalier, sowie Verdächtige aus Eritrea und Bangladesch.

Die Terrorzellen wurden von der Al-Kaida-Führung im benachbarten Jemen gelenkt.

Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, die Attacken auf die Ölanlagen seien von zwei kleineren Terrorzellen mit jeweils sechs Mitgliedern vorbereitet worden. Die Anschlagspläne seien “schon sehr weit fortgeschritten” gewesen.

Um dem erhöhten Fahndungsdruck in Saudi-Arabien auszuweichen, haben sich in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche saudische Al-Kaida-Terroristen in den Jemen zurückgezogen. Al-Kaida hatte schon mehrfach mit Anschlägen auf die saudische Ölindustrie gedroht.