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USA sagen Mexiko Unterstützung zu

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USA sagen Mexiko Unterstützung zu

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Aussenministerin Hilary Clinton sieht insbesondere im gemeinsamen Kampf gegen den Drogen-Handel den Schlüssel, um die Sicherheit im Land wieder herzustellen.
 
Allein in den letzten 2 Wochen wurden über 100 Menschen ermordet; darunter auch Mitglieder des konsularischen Dienstes der USA.
 
“Wir wissen, dass die Drogen-Nachfrage einen Grossteil des illigalen Handels ausmacht, auch dass in den USA viele Waffen illegal erworben werden, die wir dann im Ausland wiederfinden, wo sie zum Beispiel hier in Mexiko zu Gewaltverbrechen führen.
Die USA will Mexiko hier helfen und sich der Herausforderung stellen”, so Clinton.
 
Im Krieg der Drogenkartelle untereinander und des Staates gegen die Banden sind 2009 in ganz Mexiko mehr als 7000 Menschen ums Leben gekommen.
 
Bei ihrem Besuch in Mexiko-Stadt wies Clinton darauf hin, dass sich der Kampf künftig nicht nur auf die Sicherheit sondern auch auf die soziale Entwicklung und die Stärkung der Bildung konzentrieren werde.
 
Hierunter leiden gerade Heranwachsende: “Ich vermisse es, mal wieder rauszugehen. Das können wir hier wegen der Kriminalitàt nirgendwo mehr.
Unser Leben ist dadurch sehr eingeengt. Wir gehen zur Schule und gehen wieder zurück.”
 
Für die Mérida-Initiative der USA wurde bisher etwa eine Milliarde Euro bewilligt. Hauptsächlich sollen dafür Hubschrauber und Ausrüstungen für den bewaffneten Kampf gegen die Kartelle beschafft werden.