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Griechenland muss weiter auf Hilfe warten

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Griechenland muss weiter auf Hilfe warten

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Auch unmittelbar vor dem heutigen EU-Gipfeltreffen herrscht keine Klarheit darüber, ob und wie dem angeschlagenen Mitglied Griechenland möglicherweise geholfen werden könnte.

Auf der Tagesordnung steht die griechische Schuldenkrise offiziell sowieso nicht: Unsicher ist aber immer noch, ob es – vielleicht am späteren Abend – ein eigenes Treffen der Länder geben könnte, die als gemeinsame Währung den Euro haben.

Vor allem Deutschland lehnt die bisherigen Hilfsvorschläge ab. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte heute vor ihrer Abreise nach Brüssel im Bundestag, Griechenland könne im Notfall auf Hilfe einzelner EU-Länder sowie vom Internationalen Währungsfonds bauen. Beides sei aber nur der letzte Ausweg, wenn es sich sonst kein Geld mehr leihen könne.

EU-Mitglieder wie Frankreich sind aber dagegen, dass ein Land der Eurozone Hilfe von außen bekommt, wie eben durch den IWF. Sie möchten die EU insgesamt oder zumindest die anderen Euroländer stärker in die Pflicht nehmen.

Bei dieser Unsicherheit wird vielen Griechen am heutigen Unabhängigkeitstag wohl gar nicht nach Feiern zumute sein: Und ihrem Regierungschef steht in Brüssel sowieso ein schweres Stück Arbeit bevor.