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Hilfszusagen für Griechenland beim EU-Gipfel?

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Hilfszusagen für Griechenland beim EU-Gipfel?

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Griechenlands Finanzkrise steht offiziell nicht auf der Tagesordnung des EU-Gipfeltreffens an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel. Doch hinter den Kulissen wird umso härter um eine einvernehmliche Lösung gerungen. Insbesondere Frankreich, Spanien und die EU-Kommission dringen auf eine neue Hilfszusage für die Griechen und ein Treffen der Chefs der Eurozone vor dem Gipfel. Doch Diplomaten erwarten dies erst in den Nachtstunden zum Freitag.

Kommissionschef Jose Manuel Barroso erklärte, es sei jetzt angemessen, innerhalb der Eurozone ein Instrument für koordinierte Aktion für Griechenland zu schaffen, falls es Hilfe brauche. Über die technischen Aspekte hinaus müsse jegliche Lösung die Einheit und den Zusammenhalt innerhalb der Eurozone sowie deren Lenkung stärken.

Mit dem Zusammenhalt ist es nicht weit her. Deutschland bremst einen konkreten Notfallplan weiterhin aus und steht damit recht isoliert da. Kanzlerin Merkel hat mit ihrer Forderung, den Internationalen Währungsfonds zur Rettung Griechenlands einzuschalten, zwar inzwischen mehr Rückhalt auch aus Frankreich. Doch ist der Rückgriff auf den IWF unter anderen Ländern und in der Europäischen Zentralbank umstritten. Sie fürchten, dass dies als Zeichen der Schwäche der Eurozone gewertet wird.

Zunächst einmal schwächelt der Euro: Er fiel trotz guter Konjunkturdaten weiter, erstmals seit zehn Monaten unter die Marke von einem US-Dollar 34.