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EU-Einigung treibt Euro nach oben

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EU-Einigung treibt Euro nach oben

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Dem Euro hat der Rettungsplan für Griechenland gutgetan. Trotz Unsicherheiten hinsichtlich der Nachhaltigkeit des griechischen Sparprogramms kletterte die Gemeinschaftswährung am Freitag knapp über 1,34 Dollar. Zuletzt hatten die Sorgen um Griechenland den Euro auf ein zehn-Monats-Tief gedrückt. Analysten sind hochzufrieden, so auch Platon Monokroussos von der EFG Eurobank. “Das ist ein sehr guter Deal für Griechenland”, meinte er, “speziell für den nationalen Bankensektor. Nun gibt es ein Sicherheitsnetz für das Land, das das Risiko des Scheiterns verringert und der Realwirtschaft dabei hilft, schneller zu einem Kreditzuwachs zu kommen.”

Auch in Frankfurt ist man nun wieder optimistischer. Viele Experten sehen den Euro jetzt auf dem Weg nach oben. Der Börsenchef der Privatbank Hauck und Aufhäuser freut sich über die Reaktion der Investoren: “Die Börse reagiert sehr positiv. Das ist eine Lösung, mit der wir leben können, sowohl aus politischer wie auch aus ökonomischer Sicht.”

Manche Analysten allerdings befürchten, dass sich der Euro noch lang nicht stabilisieren wird, zumal jetzt andere Pleitekandidaten wie Portugal oder Italien in den Fokus von Spekulanten rücken könnten.